Protestaktion gegen CVP-Ständeratsmitglieder
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Mit 32:12 Stimmen bei einer Enthaltung hat der Ständerat am 27.2. einem Beitritt der Schweiz zur sog. Istanbul-Konvention zugestimmt. Den Ausschlag gaben dabei die Ständeräte der CVP Fraktion: Sie stimmten - bis auf eine Ausnahme - zusammen mit den Linken und Grünen für die Ratifikation.

Die Istanbul-Konvention bezeichnet das Übereinkommen des Europarates vom 11. Mai 2011 «zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt». Das tönt eigentlich gut, hat aber wenig mit dem tatsächlichen Inhalt zu tun.

 Der Konvention zugrunde liegt nämlich die Genderismus-Ideologie. Geschlecht bezeichnet keine biologische Gegebenheit, sondern ausschliesslich „die gesellschaftlich geprägten Rollen, Verhaltensweisen, Tätigkeiten und Merkmale, die eine bestimmte Gesellschaft als für Frauen und Männer angemessen ansieht.“ (Art. 3)

Die Konvention ist somit das erste internationale Abkommen überhaupt, welches das Geschlecht im Sinne der Gender-Ideologie explizit als blosse soziale Konstruktion definiert. In logischer Konsequenz liegt Abkommen denn auch nicht der Gewaltbegriff des ​Alltagsverstandes, sondern derjenige des radikalen Feminismus zugrunde.

Als Folge des Verhaltens der CVP-Ständeräte hat die Arbeitsgruppe Jugend und Familie zusammen mit anderen Familienorganisationen zu einer Protestaktion an CVP-Präsident Gerhard Pfister aufgerufen. Pfister wird vorgeworfen, mit seiner Forderung nach einer christlichen Wertediskussion eine Scheindebatte lanciert zu haben, während gleichzeitig die CVP-Fraktionsmitglieder in Wertfragen effektiv mit der Linken zusammenspannen.

Weitere Details zur Protestaktion.

Weitere Informationen:
Arbeitsgruppe „Jugend und Familie“
Käthi Kaufmann-Eggler, Präsidentin
Telefon 031 351 90 76
kaufmanns@livenet.ch


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Käthi Kaufmann-Eggler

Käthi Kaufmann-Eggler, Präsidentin der Arbeitsgruppe «Jugend und Familie»

Familie heisst Zukunft!

Unsere Arbeitsgruppe «Jugend und Familie» ist eine überkonfessionelle, christliche Arbeitsgemeinschaft vielfach junger Ehepaare und Familien. Wir setzen uns ein für die eheliche Treue und für die Familie. Wir kämpfen für den Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod. Ausserdem setzen wir uns ein für die christlichen Grundwerte in Schule, Gesellschaft und Staat.

Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt den kinderreichen Familien unseres Landes, denn sie sind unsere Zukunft. Insgesamt fast 10 Millionen Franken durften wir seit Gründung unserer Arbeitsgruppe für Hilfe an Familien in Not vergeben. Tausende von Familien haben wir nicht nur finanziell, sondern auch mit Beratung unterstützt. In Hunderten von Fällen trug unser Einsatz dazu bei, Ehen und Familien zu retten und neue Hoffnung zu schenken. Heute erhalten wir Briefe von Kindern dieser Familien, die uns für die Hilfe in früherer Zeit danken.

All dies wäre ohne die Unterstützung unserer Mitglieder, Freunde und Gönner nicht möglich gewesen.

Von ganzem Herzen: Danke!

Käthi Kaufmann-Eggler, Präsidentin der Arbeitsgruppe «Jugend und Familie»